Sugaring (Zuckerpaste)

Sugaring

Haarentfernung mit Sugaring (Zuckerpaste)

Sugaring ist ein relativ neuer Trend bei der Haarentfernung, der dem Waxing ernsthafte Konkurrenz macht. Immer mehr Damen und Herren entscheiden sich dafür. Sugaring – die Enthaarung mit einer Zuckerpaste – klingt süß und harmlos, versprochen wird die fast schmerzfreie und besonders gründliche Entfernung von Haaren. Was steckt dahinter?

Sugaring: Haare weg ohne Ziepen

In Großstädten wie Köln und München ist die Zuckerpaste der eindeutige Renner, mehr als die Hälfte aller Behandlungen werden bereits damit vorgenommen. Einige Hamburger Studios bieten Intim-Enthaarungen ausschließlich per Sugaring an. Der Ablauf ist denkbar einfach: Um die Haut vorzubereiten, erfolgt zunächst eine Reinigung mit einer alkoholhaltigen Lotion und das großzügige Einpudern. Im Ergebnis wird die Haut sauber und fettfrei. Das beugt Haarwurzelentzündungen vor, außerdem haftet auf diese Weise die Zuckerpaste besser. Anschließend sollten Anwender die goldgelbe Zuckerpaste mit den Händen kneten, um sie geschmeidiger zu machen. Anschließend ist diese handwarme Masse auf die behaarte Haut entgegen der Haarwuchsrichtung zu streichen. Profis in den Kosmetikstudios arbeiten dabei mit gekonnten Bewegungen die Zuckerpaste in die Haarfollikel ein. Anschließend erfolgt das Abziehen in Wuchsrichtung. Das dauert eine gewisse Zeit, allerdings nicht länger als ein Waxing. Manche Studios bieten „Speed Sugaring“ an: Zwei Fachkräfte arbeiten dann gleichzeitig mit einer Person. Auf diese Weise können Beine in einer halben Stunde enthaart werden.

Ist Sugaring wirklich schmerzfrei?

Vollkommen schmerzfrei funktioniert auch die Zuckerpaste nicht, jedoch berichten sämtliche AnwenderInnen, dass das gefürchtete Ziepen deutlich unter dem beim Waxing liegt. Ein leichtes Kribbeln ist häufiger zu verspüren. Die Rötung der Hautstellen fällt ebenfalls geringfügiger aus, gerade deshalb ist Sugaring für den Intimbereich so gut geeignet. Das Ergebnis hält rund drei bis vier Wochen an, es überzeugt ebenso wie ein Waxing. Die geringeren Schmerzen beruhen darauf, dass der Zucker (anders als erwartet) eben gerade nicht so sehr an lebenden Hautzellen festklebt. Es handelt sich schließlich nicht um Zucker pur, sondern um eine Mischung aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, die angerührt und erhitzt wird. Im Endprodukt finden sich Glucose und Fructose, daher bereichert Sugaring deutlich das Hautbild. Die kleinen Zuckermoleküle dringen in den Follikel ein, die Haare brechen nicht. Das macht das Sugaring so schmerzarm wie gründlich.